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Traditional Tattoos

Traditional Tattoos

Der Stil der Traditional-Tattoos ist auch unter den Namen „Old-School“ oder „American“ geläufig, die Tattoos werden auch als „Sailor Tattoos“ bezeichnet. Der Name deutet es schon an: Traditional-Tattoos sind eng mit der westlichen Geschichte der Tätowierungen verknüpft. Der Stil ist insbesondere in der Seefahrt verwurzelt. Seeleute ließen sich damals Symbole stechen, die ihre Erfahrungen oder Einsatzorte zeigten. Folgende Motive sind deshalb Teil des klassischen Traditional-Repertoires: Schwalben, Schiffe, Anker, Panther, Adler, Totenköpfe, Drachen, Schiffe und Schlangen.

Der Stil zeichnet sich durch Einfachheit, dicke Outlines, zweidimensionale Bilder und bunte Farben aus. Die Tattoos waren und sind darauf angelegt, möglichst lange zu halten.

trash polka tattoo

Trash-Polka Tattoos

Der Trash-Polka-Stil ist auch als „Buena Vista-Stil“ bekannt. Dieser wurde nämlich 1998 von den Tätowierern und Musikern Simone Pfaff und Volker Merschky im gleichnamigen Buena Vista Tattoo Club erfunden. Inzwischen ist der Style international bekannt und wird von vielen Artists weitergetragen.

Die Farbpalette des Stils beschränkt sich größtenteils auf Schwarz und Rot. Trash-Polka ist noch relativ jung und enthält sowohl realistische als auch graphische, minimalistische Elemente. Meistens werden fotoähnliche Portraits mit Schriften, Punkten, Farbflecken oder anderen geometrischen Aspekten kombiniert.

Der Stil ebnete den Weg für viele moderne Tattoo-Stile und legte den Grundstein für Custom-Tattoos, bei denen der Kunde dem Tätowierer freie Hand lässt.

Der Stil zeichnet sich durch Einfachheit, dicke Outlines, zweidimensionale Bilder und bunte Farben aus. Die Tattoos waren und sind darauf angelegt, möglichst lange zu halten. 

Dotwork Tattoos

Tattoos bestehen normalerweise aus einzelnen Linien. Nicht so bei Dotwork-Motiven – hier werden nämlich viele kleine Punkte aneinandergereiht, aus denen ein Gesamtbild entsteht. Aus größerer Distanz wird das menschliche Auge getäuscht und die Punkte wirken wie Linien oder Schattierungen. Dotworks sind meistens schwarz (dann fallen sie unter die Kategorie „Blackwork“), können aber auch bunt sein. Beliebte Motive im Dotwork-Stil sind Mandalas.

Letterings Tattoos

Tattoo-Letterings sind, wie die Übersetzung des Begriffs schon sagt, Schriftzüge. Dies können ganze Sätze sein, aber auch einzelne Wörter, Namen oder Buchstaben. Der Schriftzug sollte an die jeweilige Körperstelle angepasst werden, und bei der Schriftart sollte man auf kostenlose Typographien aus dem Internet verzichten. Diese wurden nämlich für eine zweidimensionale Verwendung entworfen – und der menschliche Körper ist dreidimensional! Tattoo-Letterings zeichnen sich durch eine kreative Gestaltung der Buchstaben und ein stimmiges Gesamtbild aus.

Sketchy Tattoos

Sketchy oder skizzenhaft nennt man Tätowierungen, die einer typischen Bleistift-Skizze ähneln. Dabei können Linien auch gerne mal unperfekt und unvollendet sein oder nicht genau zusammentreffen. Ein sketchy Motiv kann als Stilmittel beispielsweise noch Orientierungslinien enthalten oder flächenweise schraffiert sein. Zudem sind regelmäßige Farbflächen oder dicke Outlines eher unüblich für diesen Stil.

neo traditional tattoo

Neo Traditional Tattoos

Neo Traditional Tattoos sind eine Erweiterung des Traditional Stils. Während die Tattoos beim Traditional-Style sehr plakativ und zweidimensional dargestellt werden, haben Neo Traditional Motive etwas mehr Details und optische Tiefe. Hier werden mehr Farben, fließende Verläufe und Schattierungen eingesetzt.

Watercolor Tattoos

Watercolor-Tattoos sind im Prinzip wie gemalte Aquarelle auf der Haut. Kaum harte Strukturen und Outlines, dafür jede Menge bunter Farben. Das Tattoo soll möglichst wie mit Wasserfarbe oder Tusche gemalt aussehen. Dementsprechend gibt es weiche Verläufe und Farbausläufe in den Motiven. Die Wasserfarben-Elemente werden häufig mit weiteren Elementen aus anderen Tattoo-Stilen kombiniert.

Realistic Tattoos

Beim Realistic-Stil kommen die Motive ihrem realen Vorbild möglichst nahe. Deshalb wird als Vorlage häufig ein Foto verwendet, zum Beispiel eins von einem geliebten Menschen oder Tier. Mit Strukturen und Schattierungen wird ein möglichst realitätsgetreuer 3D-Eindruck erzeugt. Realistic-Tattoos können sowohl schwarz-weiß als auch bunt gehalten sein.

Ignorant Tattoos

Bei dem Tattoo-Trend des Ignorant-Tattoos geht es um eine bewusste Abkehr von „bedeutungsschwangeren“ Tattoos. Trockener Humor kennzeichnet diesen Stil – es geht nicht um perfekt gestochene Tattoos, sondern um bewusst triviale Symboliken. Die Motive sind meist von Comics inspiriert, eindimensional, simpel und kindlich-naiv gezeichnet.

Fauna & Flora Tattoos

Das ist eher ein Themenbereich als ein Stil – Flora & Fauna deckt eigentlich realistische Tiere- und Pflanzenporträts. Das Ziel ist eine realistische Darstellung der Lebenswelt, der Ausdruck der Liebe und Ehre der Natur. Mit dunklen Blumen und Schatten können Schriftzüge und kleinere Motive gut verdeckt werden.

Old School Tattoos

Dieser Stil nennt sich auch „American“, weil dieser eng mit der westlichen Geschichte der Tätowierung verknüpft ist. Old-school war auch unter den Seemännern sehr beliebt. Wie die anderen Stilarten, hat auch dieser Stil im Laufe der Zeit einige Veränderungen nicht nur technisch, sondern auch bezüglich des Themas erlebt. Zum Beispiel während der Weltkriege waren hauptsächlich die für die Soldaten wichtige Themen populär. Der Old-school Stil wird von farbigen Motiven charakterisiert und die beliebtesten von denen sind: Hula Tänzerin, Schädel, Anker, Wolf, Schiff – die sog. Sailor Jerry Motive.

Kawaii Tattoos

„Kawaii“ kommt ursprünglich aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie süß oder liebenswert. Doch mittlerweile steht der Begriff Kawaii für ein bestimmtes ästhetisches Konzept, dessen Fokus auf Unschuld und Kindlichkeit liegt. Auch in der Tattooszene ist dieses Konzept angekommen und erfreut sich großer Beliebtheit.

Die Motive sind selten realistisch und weisen häufig sehr auffällige Körpermerkmale auf. Dazu gehört zum Beispiel ein besonders großer Kopf in Kombination mit einem kleinen Körper. Besonders beliebt ist die extrem niedliche Darstellung bekannter Charaktere wie Hello Kitty, Pokémon oder auch Disney-Figuren.

tribal tatoo

Tribal Tattoos

In dem Wort „Tribal“ steckt der englische Begriff „Tribe“, welcher „Stamm“ bedeutet. Um genau zu sein: „Völkerstamm“. Und genau hier liegt der Ursprung von Tribal-Tattoos. In welchen Völkern die Tribals entstanden sind, lässt sich nicht eindeutig ermitteln.

Geometrische Tattoos

Geometrische Tattoos zeichnen sich durch gerade Linien und perfekte Formen aus, vor allem durch Symmetrie. Egal, ob Dreieck, Kreis oder ausgefalleneres Muster – jedes kleine Detail spielt für das Gesamtergebnis eine große Rolle.

Fineline Tattoos

Fineline-Tattoos bestehen aus sehr feinen, filigranen Linien. Meistens sind die Motive eher klein und setzen sich aus vielen Details zusammen. Für die feinen Tätowierungen empfiehlt es sich, einen besonders erfahrenen Artist auszuwählen – ist das Fineline-Tattoo nicht gut gestochen, neigt es dazu, schneller zu verlaufen oder stärker zu verblassen.

Black & Grey Tattoos

Black & Grey ist ursprünglich ein Motiv, das aus schwarzer Tinte gefertigt wird, so dass der Tätowierer die schwarze Farbe mit destilliertem Wasser verdünnt. Aus dieser Kombination erfolgt die hellere Tönung. Einige Tätowierer vermischen weiße mit schwarzer Farbe, damit sie auf das gleiche Ergebnis kommen, aber das ist eher ein ungewöhnliches Verfahren. Die black & grey Tattoos stammen aus dem Gefängnis, weil es dort keine Möglichkeit gab, das Tattoo zu färben. Jack Rudy und Charlie Cartwright haben dann diese Stilart bekannt gemacht und haben die sog. „single-needle“ (eine Nadel) Tattoomaschine präsentiert, um bessere Schattierungen machen zu können. Dieser Stil ist für Cover-ups geeignet.

Portrait Tattoos

Portrait Tattoos zählen zu den am schwierigsten umzusetzenden Tattoos und benötigen sehr viel Geduld und Genauigkeit. Insbesondere sind feine Schattierungen von großer Bedeutung. Damit das Portrait nach dem Abheilen nicht zu hell ist, wird es bewusst dunkler gestochen.

New School Tattoos

Die New-school Tattoos fallen unter keine konkrete Kategorie, weil sie keiner Tradition folgen. Für diesen Stil gibt es aber nichts Unmögliches! Die Merkmale sind kühne, starke Konturlinien und knalle Farben, die meistens wie Zeichentrickfilm Elemente aussehen. Auch für Cover-ups geeignet.

Graphic-Style Tattoos

Unter dem Begriff Graphic-Style wird beim Tätowieren all jenes zusammengefasst, was irgendwie »arty« wirkt, sprich künstlerisch verfremdet wurde. Ein Tattoo, das mit wilden Schnörkeln, Strichen, typografischen Ergänzungen ausgeschmückt wurde, wird häufig als Graphic-Style-Tattoo bezeichnet, die Bandbreite innerhalb dieses Stils ist groß. Prinzipiell kann man sagen, dass es sich zumeist um sowohl form- als auch farbreduzierte Tätowierungen handelt.

Hand poked Tattoos

Als hand-poked bezeichnet man Tattoos, die nicht mit einer Maschine gestochen wurden. Stattdessen nutzt der Tattoo Artist nur eine Tätowiernadel und ggf. ein Griffstück, um die Tattoofarbe einzuarbeiten. Daher kommt auch die Bezeichnung „hand poked“, was lediglich handgestochen bedeutet.

Maori Tattoo

Maori Tattoos

Neo Traditional Tattoos sind eine Erweiterung des Traditional Stils. Während die Tattoos beim Traditional-Style sehr plakativ und zweidimensional dargestellt werden, haben Neo Traditional Motive etwas mehr Details und optische Tiefe. Hier werden mehr Farben, fließende Verläufe und Schattierungen eingesetzt.

Blackwork Tattoos

Der Name sagt es schon: Blackwork-Tattoos sind ausschließlich schwarz. Viele dunkle Flächen und kaum Schattierungen sind es, die den Stil am ehesten auszeichnen. Unter den Begriff „Blackwork“ fasst man aber auch jede Menge unterschiedlicher stilistischer Ausprägungen – von Ornamenten über geometrische Elemente bis hin zu feinen Illustrationen kann alles darunter fallen.

Single-Line Tattoos

Single Line-Tattoos sind eine Unterart des Fineline-Stils. Die minimalistischen Motive bestehen nur aus einer einzigen Linie!

Oriental Tattoos

Die traditionellen japanischen Motive erzählen Geschichten; ein japanisches Tattoo kann tiefe Bedeutungen haben und damit sind sie für den Besitzer sehr wertvoll. Anders gesagt heißt diese Methode Irezumi, was eigentlich der Prozess ist, wie „unter die Haut Tinte gespritzt wird“. Die Geschichte des japanischen Tätowierens geht bis zur frühen Steinzeit zurück, wissenschaftliche Befunde könnten bisher trotzdem nicht aufgezeigt werden. Die frühesten Befunde sind aus der Yayoi Zeit (v. Chr. 300 – n. Chr. 300) und haben spirituelle Bedeutungen. In der Kofun Zeit (300-710) haben sich die Bedeutungen der Tattoos verändert, weil sie hauptsächlich zur Markierung der Kriminellen gedient haben. Tausend Jahre später hat sich die Tradition des japanischen Tätowierens mit der Erscheinung der Yakuzas verknüpft und ist dann auch nach Westen angekommen. Somit haben viele Künstler diese Stilart übernommen und reformiert. Das Verfahren des traditionellen Tätowierens („Tebori“) ist das Folgende: der Meister (Hiroshi) trägt die Farbe (sumi) mit Hilfe einer Pinsel auf die Haut und dann führt er sie mit einem Bambusstöckchen unter die Haut. Am Ende des Stöckchens gibt es kleine Nadeln (hari). Dieser Stil ist für Cover-ups geeignet.

Biomechanical Tattoos

Die traditionellen japanischen Motive erzählen Geschichten; ein japanisches Tattoo kann tiefe Bedeutungen haben und damit sind sie für den Besitzer sehr wertvoll. Anders gesagt heißt diese Methode Irezumi, was eigentlich der Prozess ist, wie „unter die Haut Tinte gespritzt wird“. Die Geschichte des japanischen Tätowierens geht bis zur frühen Steinzeit zurück, wissenschaftliche Befunde könnten bisher trotzdem nicht aufgezeigt werden. Die frühesten Befunde sind aus der Yayoi Zeit (v. Chr. 300 – n. Chr. 300) und haben spirituelle Bedeutungen. In der Kofun Zeit (300-710) haben sich die Bedeutungen der Tattoos verändert, weil sie hauptsächlich zur Markierung der Kriminellen gedient haben. Tausend Jahre später hat sich die Tradition des japanischen Tätowierens mit der Erscheinung der Yakuzas verknüpft und ist dann auch nach Westen angekommen. Somit haben viele Künstler diese Stilart übernommen und reformiert. Das Verfahren des traditionellen Tätowierens („Tebori“) ist das Folgende: der Meister (Hiroshi) trägt die Farbe (sumi) mit Hilfe einer Pinsel auf die Haut und dann führt er sie mit einem Bambusstöckchen unter die Haut. Am Ende des Stöckchens gibt es kleine Nadeln (hari). Dieser Stil ist für Cover-ups geeignet.

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